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Nachruf Dr. Hasselbach

Zum Tod von Dr. Hanns-Dieter Hasselbach, Förderkreisvorsitzender der Kunsthalle Mannheim
Das Team der Kunsthalle Mannheim ist zutiefst erschüttert und betroffen von der völlig unerwarteten Nachricht vom plötzlichen Tod ihres Förderkreisvorsitzenden Dr. Hanns-Dieter Hasselbach.
Wir verlieren einen unermüdlichen Motor unserer dynamischen Entwicklung, einen großen und großherzigen Freund der Kunst und Künstler, einen tatkräftigen, ideenstarken und exzellent vernetzten Förderer aller unserer Projekte.
Seit 1987 im Vorstand des Förderkreises der Kunsthalle engagiert, seit 2002 Vorsitzender eines immer weiter wachsenden Kreises der Freunde, hat Hanns-Dieter Hasselbach in den vergangenen 14 Jahren eine unglaublich spannende Ära der Kunsthalle mitgestaltet und in der Gesellschaft vermittelt. In dieser Zeit hat er alle Direktoren in ihrem Amt und bei vielfältigen Herausforderungen unterstützt mit seinem Netzwerk, seinem persönlichen Rat und der Ausrichtung des Förderkreises auf die Bedürfnisse der Kunsthalle. Vor allem aber war er am Wachstum der Sammlung im Bereich der zeitgenössischen Kunst interessiert und hat große Projekte ermöglicht und gesteuert, wie die Lichtinstallation von James Turrell 2007, die Erwerbung wichtiger bildhauerischer Positionen wie Sebastian Kuhn, Bogomir Ecker oder William Kentridge und auch Arbeiten von Peter Vogel und Olaf Nicolai.
Größte Verdienste hat sich Hanns-Dieter Hasselbach durch sein segensreiches Wirken im Kuratorium der Hector-Stiftung erworben. Mit seiner energisch begeisternden Präsenz konnte er das Ehepaar Hector vom Sinn und vom Glück des strategischen Mäzenatentums für die Kunsthalle überzeugen. Gleichermaßen gewann er zahlreiche weitere Förderer und Stifter, sowohl für den Neubau als auch für programmatische Aktivitäten.
Dass es ihm nicht vergönnt ist, die Krönung seines Wirkens, die Eröffnung der neuen Kunsthalle Mannheim Ende 2017, mit uns mit zu erleben, zu genießen und gemeinsam mit uns zu feiern, ist unfassbar. Seine Lebenslust, sein Gedankenreichtum, seine Zukunftsgewissheit werden uns schmerzhaft fehlen.
Kunsthalle Mannheim, 4. April 2016


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